Anwendungsbeispiele

Unsere Geovliesstoffe können zum Trennen, Schützen, Filtern, Dränen und Verpacken eingesetzt werden. Beispielsweise schützen Geovliese im Wasserbau Kunststoffbahnen und beschichtete Bauteile vor mechanischer Beschädigung oder dienen im Bereich des Straßen- und Wegebaues zur Trennung von unterschiedlichen Bodenschichten. Im Folgenden sind weitere Anwendungsbeispiele näher skizziert:

Geovlies als Trennschicht bei einem Bodenaustausch z.B. im Straßenbau
Geovlies als Trennschicht bei einem Bodenaustausch z.B. im Straßenbau
Geovlies als Trennschicht beim Auffüllen und Überschütten von Mulden
Geovlies als Trennschicht beim Auffüllen und Überschütten von Mulden
Geovlies als Trennschicht zur Umhüllung eines Schüttkörpers
Geovlies als Trennschicht zur Umhüllung eines Schüttkörpers
Geovlies als Trennschicht unter einem Damm z.B. im Straßen- und Bahndammbau
Geovlies als Trennschicht unter einem Damm z.B. im Straßen- und Bahndammbau
Wiederherstellung einer geschädigten Böschung durch eine mit einem Geovlies umhüllte Steinplombe
Wiederherstellung einer geschädigten Böschung durch eine mit einem Geovlies umhüllte Steinplombe
Geovlies als Trennschicht bei einem zum Untergrund nicht filterstabilen Frostschutzmaterial
Geovlies als Trennschicht bei einem zum Untergrund nicht filterstabilen Frostschutzmaterial
Geovlies zum Trennen von groben und feinem Schüttmaterial bei Sandwichbauweise und gleichzeitig Verhinderung des Ausfließens von feinkörnigen Lagen
Geovlies zum Trennen von groben und feinem Schüttmaterial bei Sandwichbauweise und gleichzeitig Verhinderung des Ausfließens von feinkörnigen Lagen
Fundamentierung von befestigten Bauwerken
Fundamentierung von befestigten Bauwerken

 

Technische Daten

Unsere Geovliesstoffe sind standardmäßig mit

  • einem Flächengewicht zwischen 125 g/m² bis 300 g/m²,
  • einer Dicke zwischen 0,8 mm bis 1,6 mm,
  • einer Zugfestigkeit zwischen 4 kN bis 16 kN,
  • einer Charakteristische Öffnungsweite zwischen 0,07 mm bis 0,08 mm sowie
  • in der Breite zwischen 2,00 m bis 6,00 m und einer Länge von 100 m lieferbar.

Weitere Technische Daten sowie Artikel-Nr. entnehmen sie bitte unserem Prospekt Geovlies unter Download.

Weitere Grammaturen und Größen auf Anfrage.

Für Einsatzfälle mit hohen Zugbeanspruchungen oder Dränleistungen eignen sich unsere eigens entwickelten Vliesverbundstoffe, welche mit hochfesten Polyestergarnen verstärkt sind. Der Aufgabe entsprechend können diese für Ihr Anforderungsprofil entwickelt und hergestellt werden.

Beschreiben Sie uns hier Ihren Einsatzfall!

Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung (gegebenenfalls auch bei Ihnen vor Ort) und werden im Rahmen der technischen Möglichkeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Referenzbilder

Steilböschungen


Bewehrung einer Straße
Bewehrung einer Straße
Steilböschung - 2 Monate nach Fertigstellung
Steilböschung – 2 Monate nach Fertigstellung
Steilböschung - 1 Jahr nach Fertigstellung
Steilböschung – 1 Jahr nach Fertigstellung
Steilböschung - 3 Jahre nach Fertigstellung
Steilböschung – 3 Jahre nach Fertigstellung

 


Bau einer Steilböschung
Bau einer Steilböschung
Steilböschung nach Fertigstellung
Steilböschung nach Fertigstellung
Steilböschung - 2 Jahre nach Fertigstellung
Steilböschung – 2 Jahre nach Fertigstellung

 


Steilböschung mit Brückenauflage (Freital in Sachsen)
Steilböschung mit Brückenauflage (Freital in Sachsen)
Bau der Steilböschung mit Brückenauflage (Freital in Sachsen)
Bau der Steilböschung mit Brückenauflage (Freital in Sachsen)
Fertiggestellte Steilböschung mit Brückenauflage
Fertiggestellte Steilböschung mit Brückenauflage

 


Straßen- und Bahndammbau


Bewehrung einer Straße
Bewehrung einer Straße
Bewehrung einer Straße
Bewehrung einer Straße

 


Bau eines Bahndammes mit unserem OBEG
Bau eines Bahndammes mit unserem OBEG
Mit unserem OBEG bewehrter und fertiggestellter Bahndamm (Strecke Dresden - Leipzig)
Mit unserem OBEG bewehrter und fertiggestellter Bahndamm (Strecke Dresden – Leipzig)

 


Deponiebau


Bau einer Deponie mit Geotextilien
Bau einer Deponie mit Geotextilien
Bau einer Deponie mit unseren Geotextilien
Bau einer Deponie mit unseren Geotextilien
Bau einer Deponie mit unseren Geotextilien
Bau einer Deponie mit unseren Geotextilien

 


Temporäre Bauwerke


Einsatz von OBEG bei einer Behelfsbrücke
Einsatz von OBEG bei einer Behelfsbrücke
Mit unserem OBEG bewehrte Behelfsbrücke
Mit unserem OBEG bewehrte Behelfsbrücke

Technische Daten

Unsere Olbersdorfer Bewehrungsgewirke sind standardmäßig mit

  • einem Flächengewicht zwischen 160 g/m² bis 858 g/m²,
  • einer Höchstzugkraft zwischen 31 kN bis 153 kN sowie in
  • der Breite von 2,40 m und einer Länge von 100 m lieferbar.

Weitere Technische Daten sowie Artikel-Nr. entnehmen sie bitte unserem Prospekt Olbersdorfer Bewehrungsgewirke (OBEG) unter Download.

Für spezielle Einsatzfälle konstruieren und fertigen wir Ihnen gesonderte Bewehrungsgewirke. Nach Ihren Anforderungen stellen wir

  • die Kraftaufnahme (ertragbare Zugkraft) axial oder biaxial bis zu mehreren Hundert kN/m,
  • die Langzeitbeständigkeit (z.B. chemisches Verhalten),
  • die Temperaturbeständigkeit,
  • die Rollenabmaße (Breite und Länge),
  • den Maschenabstand (Gitterabstände),
  • den Grundwerkstoff (z.B. synthetische, natürliche oder mineralische Fasern) ein.

Beschreiben Sie uns hier Ihren Einsatzfall!

Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung (gegebenenfalls auch bei Ihnen vor Ort) und werden im Rahmen der technischen Möglichkeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Eigenschaften

Unsere Olbersdorfer Bewehrungsgewirke weisen:

  • eine hohe Flexibilität auf, passen sich allen Unebenheiten des Bodens perfekt an und garantieren dadurch eine gute Verarbeitung.
  • eine geringe Steifigkeit auf und verhindern dadurch das Entstehen (z.B. durch Rückverformungen) bzw. Bestehen bleiben von Hohlräumen in Materialnähe.
  • eine hohe Sicherheit vor Einbaubeschädigungen auf, da die Stege aus einem Bündel von Multifilamentgarnen hergestellt sind und mögliche Schäden dadurch begrenzt bleiben.
  • zum Schutz vor chemischen und biologischen Angriffen eine dicke Schutzschicht aus Latex auf.
  • eine geringe Dehnungen bei hohen Zugfestigkeiten auf und lassen dadurch nur geringe Bewegungen des Bodens zu. Überdies verringert das stabile Korngerüst bei dynamischen Belastungen das Hochpumpen von Feinteilen. Gleichzeitig wird dadurch eine großflächige Lastverteilung bei einer Reduzierung und Vergleichmäßigung von Setzungen erzielt.

Verarbeitungsarten von Geotextilien

Nach der Art der Verarbeitung werden Geotextilien unterteilt in Vliesstoffe, Gewebe, flächige Gewirke und Verbundstoffe, die zum Bewehren, Trennen, Filtern, Dränen, Schützen, Erosionsschutz oder Dichten eingesetzt werden.

  • Vliesstoffe werden durch einen chemischen, mechanischen oder thermischen (kohäsiven oder adhäsiven) Verfestigungsprozess aus flächenhaft aufeinander abgelegten einzelnen Fasern hergestellt. Je nach Verfestigungsverfahren bilden sich dabei unterschiedliche Dehnungseigenschaften aus.
  • Gewebe bestehen aus sich regelmäßig, im Allgemeinen rechtwinklig, kreuzenden Fadensystemen. Die Bindungsart (z.B. Köper- oder Leinenbindung) beeinflusst dabei wesentlich die technischen Eigenschaften wie die Zugfestigkeit und die Dehnung.
  • Gewirke (Maschenwaren) bestehen aus einem oder mehreren Fadensystemen, die durch Vermaschen bzw. Vernähen verbunden werden. Diese unterscheiden sich von den Geweben durch gestreckt vorliegende Fäden sowie die Vernähung der Kreuzungspunkte mit einem dritten Faden, dem Nähfaden. Die hieraus entstehenden textile Flächen haben:
    • im Vergleich zu Geweben geringe Konstruktionsdehnungen,
    • verschiebefeste Knotenpunkte,
    • eine höhere Festigkeit und eine niedrigere Dehnung in Richtung der durchlaufenden Fäden.
  • Verbundstoffe sind in der Fläche miteinander verbundene Gewebe, Vliesstoffe oder Maschenwaren. Sie kombinieren die Eigenschaften der einzelnen Geotextilien und werden für die optimale Anpassung an bestimmte Anforderungen hergestellt.