GEO – Erd- und Grundbau

Allgemein

Allgemein

  • TrennenBewehrenBewehrungsgewirke (OBEG)
    Nicht ausreichend tragfähige Böden und die Sicherstellung der Böschungsstabilität stellen im Erd-und Grundbau häufig eine Herausforderung für die Planung und Ausführung dar. Unsere hochzugfesten Bewehrungsgewirke (Geogitter und flächige Geogewirke) bewehren und festigen die Tragschicht und steigern deren Tragfähigkeit bzw. können die innere und äußere Standfestigkeit von Erdbauwerken (z.B. Steilhängen) gewährleisten.


  • BewehrenVerpackenDränenSchützenFilternTrennenGeovlies
    Unsere Geovliesstoffe trennen im Erd- und Grundbau Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften und gewährleisten langfristig deren Funktion. Sie können als Filter, Dränage, zum Verpacken oder zum Schutz von Dichtungsbahnen eingesetzt werden. Im Rahmen ihrer mechanischen Kennwerte können sie ebenfalls zur Bewehrung von Erdbauwerken zum Einsatz kommen.


  • ErosionsschutzErosionsschutzgitter
    Fehlende natürliche Vegetationen, z.B. nach durchgeführten Baumaßnahmen an Steilhängen beeinträchtigen die Stabilität der Böschungen aufgrund erhöhter Bodenerosionen erheblich. Durch den Einsatz unsere Erosionsschutzgitter im Erd- und Grundbau
    wird der Abtransport von Bodenteilchen durch Wasser und Wind unterbunden und die Entwicklung der natürlichen Vegetation aktiv unterstützt. Erosionsschutzgitter können bei einer schnell zu erwartenden natürlichen Entwicklung der Vegetation nach einer Trockenansaat oder auf der Basis von Anspritzbegrünungen eingesetzt werden.

  • ErosionsschutzErosionsschutz- und Begrünungsmatte
    Werde
    n erhöhte Anforderungen an den Erosionsschutz z.B. von Steilböschungen gestellt, kann mit dem Einsatz unserer Erosionsschutzmatten der Hang aufgrund der geschlossen Mattenstruktur optimal geschützt sowie zusätzlich der Aufbau einer natürlichen Flora durch ein eingearbeitetes Saatgut in unsere Begrünungsmatten stark beschleunigt werden.

Bewehrungsgewirk (OBEG)

Bewehrungsgewirk (OBEG)

OBEG F (76 kN)
OBEG F (76 kN)
OBEG N (35 kN)
OBEG N (35 kN)

Unsere Olbersdorfer BEwehrungsGewirke (OBEG) werden aus hochzugfesten und hochwertigen Marken-Polyestergarnen hergestellt und zeigen dadurch eine extrem geringe Kriechneigung im Vergleich zu anderen Polymeren. Zum Schutz vor chemischen und biologischen Angriffen sowie vor Einbaubeschädigungen sind alle Geogitter mit einer dicken Schutzschicht aus Latex ummantelt. Darüber hinaus bestehen alle Stege aus einem Bündel von Multifilamentgarnen, damit können Schäden bis zum vollständigen Versagen begrenzt bleiben. OBEG ist standardmäßig in Festigkeiten zwischen 30 kN/m und 150 kN/m lieferbar. Für spezielle Einsatzfälle können entsprechend den Anforderungen andere Faserarten zum Einsatz kommen und somit die erzielbaren Festigkeiten weiter gesteigert werden. Unser OBEG wird üblicherweise in einer Breite von 2,40 m und einer Rollenlänge von 100 m ausgeliefert.

Durch den Einsatz von OBEG im Straßen-, Verkehrswege-, Erd- und Grundbau kann ein hoher Steifemodul Es des Bodens erreicht werden. Wird körniges Schüttmaterial auf das OBEG-Geogitter verdichtet, kommt es zu einer Verzahnung des Kornes mit dem Gitter. Daraufhin ist das horizontale Ausweichen des Materials unterbunden und die Scher- sowie Tragfähigkeit des Erdreiches wird erhöht. Ein Bodenaustausch ist in der Regel nicht oder nur im geringen Umfang notwendig. Teures Schüttmaterial kann bis zu 40 % eingespart werden. Im Vergleich zu konventionellen aufwendigen Bauweisen lässt sich damit eine moderne, kostengünstige und naturnahe Bauweise mit einer erhöhten Sicherheit gegen Geländebruch des Untergrundes bzw. der Böschung erzielen. Die Basis für die hohen ertragbaren Zuglasten unserer Bewehrungsgewirke bildet die MALIMO-Nähwirktechnologie, die eine maximale Ausnutzung der Steifigkeit der eingesetzten Garne garantiert. Zahlreiche Referenzen belegen die hervorragenden Eigenschaften unserer Gewirke.


Eigenschaften

Eigenschaften

Unsere Olbersdorfer Bewehrungsgewirke weisen:

  • eine hohe Flexibilität auf, passen sich allen Unebenheiten des Bodens perfekt an und garantieren dadurch eine gute Verarbeitung.
  • eine geringe Steifigkeit auf und verhindern dadurch das Entstehen (z.B. durch Rückverformungen) bzw. Bestehen bleiben von Hohlräumen in Materialnähe.
  • eine hohe Sicherheit vor Einbaubeschädigungen auf, da die Stege aus einem Bündel von Multifilamentgarnen hergestellt sind und mögliche Schäden dadurch begrenzt bleiben.
  • zum Schutz vor chemischen und biologischen Angriffen eine dicke Schutzschicht aus Latex auf.
  • eine geringe Dehnungen bei hohen Zugfestigkeiten auf und lassen dadurch nur geringe Bewegungen des Bodens zu. Überdies verringert das stabile Korngerüst bei dynamischen Belastungen das Hochpumpen von Feinteilen. Gleichzeitig wird dadurch eine großflächige Lastverteilung bei einer Reduzierung und Vergleichmäßigung von Setzungen erzielt.

Technische Daten

Technische Daten

Unsere Olbersdorfer Bewehrungsgewirke sind standardmäßig mit

  • einem Flächengewicht zwischen 160 g/m² bis 858 g/m²,
  • einer Höchstzugkraft zwischen 31 kN bis 153 kN sowie in
  • der Breite von 2,40 m und einer Länge von 100 m lieferbar.

Weitere Technische Daten sowie Artikel-Nr. entnehmen sie bitte unserem Prospekt Olbersdorfer Bewehrungsgewirke (OBEG) unter Download.

Für spezielle Einsatzfälle konstruieren und fertigen wir Ihnen gesonderte Bewehrungsgewirke. Nach Ihren Anforderungen stellen wir

  • die Kraftaufnahme (ertragbare Zugkraft) axial oder biaxial bis zu mehreren Hundert kN/m,
  • die Langzeitbeständigkeit (z.B. chemisches Verhalten),
  • die Temperaturbeständigkeit,
  • die Rollenabmaße (Breite und Länge),
  • den Maschenabstand (Gitterabstände),
  • den Grundwerkstoff (z.B. synthetische, natürliche oder mineralische Fasern) ein.

Beschreiben Sie uns hier Ihren Einsatzfall!

Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung (gegebenenfalls auch bei Ihnen vor Ort) und werden im Rahmen der technischen Möglichkeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Anwendungsbeispiele

Anwendungsbeispiele

Unsere Olbersdorfer Bewehrungsgewirke (OBEG) werden in Olbersdorf seit den 80iger Jahren entwickelt und produziert. So wurde der älteste, begrünte und mit Geotextilien bewehrte Steilhang Deutschlands, der heute noch seine praktischen Anforderungen erfüllt, mit unseren Produkten in der Nähe von Dresden gebaut.

Fahrbahnprofil
Verringerung der Spurrinnenbildung bei unbefestigten Straßen durch den Einsatz von OBEG

Unser OBEG wird zudem für die Bewehrung ungebundener Tragschichten bei Bauwerken mit gebundenem Oberbau und nicht ausreichend tragfähigem Planum eingesetzt. So lassen sich für den Regelaufbau des Straßenoberbaues die Bestimmungen im klassifizierten Straßenbau nach RStO und ZTVT-StB für einen ausreichend tragfähigen, setzungs- und verformungsfreien Unterbau (z.B. hinsichtlich Verformungsmodul EV2 > 45 MN/m²) mit einem bis zu 40% geringerem Materialaufwand sowie einer deutlichen Kosten- und Bauzeiteinsparung umsetzen.

Aber auch Bewehrungen unbefestigter Straßen und Wege zur Erhöhung der Tragfähigkeit und zur Minderung von Verformungen bei feinkörnigem, wenig tragfähigem Untergrund können effektiv mit OBEG hergestellt werden.

Im Folgenden sind einige Anwendungsbeispiele näher skizziert:


Steilböschungen

Steilböschungen

Betonelemente und Schotterkörbe
Betonelemente und Schotterkörbe
Rückverankerte Betonwand
Rückverankerte Betonwand
Verbreiterung von Böschungskronen
Verbreiterung von Böschungskronen
Rückverankertes Trockenmauerwerk
Rückverankertes Trockenmauerwerk
Lärmschutzwälle
Lärmschutzwälle
Damm- und Deichbau
Damm- und Deichbau

Weitere Einsatzgebiete sind:

  • Temporäre Stützkonstruktionen (z.B. im Zusammenhang mit der Sanierung von Brückenbauwerken)
  • Neuanlage von Steilböschungen aus konstruktivem Anlass oder aus Kostengründen (Platzverhältnisse, Bodenpreis)
  • Sanierung von Böschungsrutschungen bei Verwendung des anstehenden Materiales

Befestigte Bauwerke

Befestigte Bauwerke

Baugrundstabilisierung
Baugrundstabilisierung
Gründungspolster
Gründungspolster
Lastverteilungsschichten Straßenbau
Lastverteilungsschichten Straßenbau
Lastverteilungsschichten Schienenbau
Lastverteilungsschichten Schienenbau

 


Weitere Anwendungsgebiete sind:

  • Straßenbauwerke über gering tragfähigen Böden
  • Tragschichtverstärkungen von Verkehrsflächen und Lagerplätzen

Unbefestigte Bauwerke

Unbefestigte Bauwerke

Bewehrungslage unter unbefestigten Bauwerken
Bewehrungslage unter unbefestigten Bauwerken
Hohlraumüberbrückungen und Setzungsgebiete
Hohlraumüberbrückungen und Setzungsgebiete
Brachflächensanierung
Brachflächensanierung
Strandsicherungen
Strandsicherungen

Weitere Einsatzgebiete sind:

  • Baustellenzufahrten und andere temporäre Straßen
  • Grundstückszufahrten
  • Landwirtschafts-, Wirtschafts- und Waldwege
  • nicht versiegelbare Parkplätze und Parkwege
  • Landgewinnung
  • Deponiebau

Referenzbilder

Referenzbilder

Steilböschungen


Bewehrung einer Straße
Bewehrung einer Straße
Steilböschung - 2 Monate nach Fertigstellung
Steilböschung – 2 Monate nach Fertigstellung
Steilböschung - 1 Jahr nach Fertigstellung
Steilböschung – 1 Jahr nach Fertigstellung
Steilböschung - 3 Jahre nach Fertigstellung
Steilböschung – 3 Jahre nach Fertigstellung

 


Bau einer Steilböschung
Bau einer Steilböschung
Steilböschung nach Fertigstellung
Steilböschung nach Fertigstellung
Steilböschung - 2 Jahre nach Fertigstellung
Steilböschung – 2 Jahre nach Fertigstellung

 


Steilböschung mit Brückenauflage (Freital in Sachsen)
Steilböschung mit Brückenauflage (Freital in Sachsen)
Bau der Steilböschung mit Brückenauflage (Freital in Sachsen)
Bau der Steilböschung mit Brückenauflage (Freital in Sachsen)
Fertiggestellte Steilböschung mit Brückenauflage
Fertiggestellte Steilböschung mit Brückenauflage

 


Straßen- und Bahndammbau


Bewehrung einer Straße
Bewehrung einer Straße
Bewehrung einer Straße
Bewehrung einer Straße

 


Bau eines Bahndammes mit unserem OBEG
Bau eines Bahndammes mit unserem OBEG
Mit unserem OBEG bewehrter und fertiggestellter Bahndamm (Strecke Dresden - Leipzig)
Mit unserem OBEG bewehrter und fertiggestellter Bahndamm (Strecke Dresden – Leipzig)

 


Deponiebau


Bau einer Deponie mit Geotextilien
Bau einer Deponie mit Geotextilien
Bau einer Deponie mit unseren Geotextilien
Bau einer Deponie mit unseren Geotextilien
Bau einer Deponie mit unseren Geotextilien
Bau einer Deponie mit unseren Geotextilien

 


Temporäre Bauwerke


Einsatz von OBEG bei einer Behelfsbrücke
Einsatz von OBEG bei einer Behelfsbrücke
Mit unserem OBEG bewehrte Behelfsbrücke
Mit unserem OBEG bewehrte Behelfsbrücke

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Geovlies

Geovlies

Geovlies XX
Geovlies XX

Unsere im Standardangebot enthaltenen Geovliesstoffe werden allen Anforderungen hinsichtlich der Funktionen Trennen, Schützen, Filtern, Dränen und Verpacken für den Straßen-, Verkehrswege-, Erd-, Grund- und Wasserbau gerecht. Für den Herstellungsprozess kommen dabei ausschließlich qualitativ hochwertige synthetische Stapelfasern, welche durch ein klassisches mechanisches Vernadelungs- sowie Kalandrierverfahren verfestigt werden, zum Einsatz. Je nach Anwendungsfall bieten wir Vliesstoffe mit Flächengewichten zwischen 125 g/m2 und 300 g/m2 in unterschiedlichen Längen und Breiten sowie Geotextilrobustheitsklassen an.

Mit unseren Geovliesen können das Abwandern von Gesteinskörnern aus der Tragschicht ohne Bindemittel in den Boden sowie das Aufsteigen von Bodenteilchen in die Tragschicht dauerhaft unterbunden werden. Der Einsatz von Geovliesen, z.B. als Filter reduziert darüber hinaus deutlich die Aufbauhöhe gegenüber konventionellen mineralischen Filtern und liefert dadurch deutliche logistische wie auch einbautechnische Vorteile. Unsere Geovliesstoffe eignen sich auch als Gartenvlies bzw. Unkrautvlies. Ebenfalls anwendbar sind die Vliese (ab 150 g/m²) für den Bau von Pferde-Paddocks.


Eigenschaften

Eigenschaften

Unsere Geovliesstoffe zeichnen sich durch

  • eine hohe Flexibilität,
  • eine einfache Verarbeit- und Verlegbarkeit,
  • eine extreme Robustheit vor allem beim Einbau,
  • sehr gute hydraulische und physikalische Eigenschaften,
  • eine hervorragende Langzeitbeständigkeit

aus.

Technische Daten

Technische Daten

Unsere Geovliesstoffe sind standardmäßig mit

  • einem Flächengewicht zwischen 125 g/m² bis 300 g/m²,
  • einer Dicke zwischen 0,8 mm bis 1,6 mm,
  • einer Zugfestigkeit zwischen 4 kN bis 16 kN,
  • einer Charakteristische Öffnungsweite zwischen 0,07 mm bis 0,08 mm sowie
  • in der Breite zwischen 2,00 m bis 6,00 m und einer Länge von 100 m lieferbar.

Weitere Technische Daten sowie Artikel-Nr. entnehmen sie bitte unserem Prospekt Geovlies unter Download.

Weitere Grammaturen und Größen auf Anfrage.

Für Einsatzfälle mit hohen Zugbeanspruchungen oder Dränleistungen eignen sich unsere eigens entwickelten Vliesverbundstoffe, welche mit hochfesten Polyestergarnen verstärkt sind. Der Aufgabe entsprechend können diese für Ihr Anforderungsprofil entwickelt und hergestellt werden.

Beschreiben Sie uns hier Ihren Einsatzfall!

Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung (gegebenenfalls auch bei Ihnen vor Ort) und werden im Rahmen der technischen Möglichkeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Anwendungsbeispiele

Anwendungsbeispiele

Unsere Geovliesstoffe können zum Trennen, Schützen, Filtern, Dränen und Verpacken eingesetzt werden. Beispielsweise schützen Geovliese im Wasserbau Kunststoffbahnen und beschichtete Bauteile vor mechanischer Beschädigung oder dienen im Bereich des Straßen- und Wegebaues zur Trennung von unterschiedlichen Bodenschichten. Im Folgenden sind weitere Anwendungsbeispiele näher skizziert:

Geovlies als Trennschicht bei einem Bodenaustausch z.B. im Straßenbau
Geovlies als Trennschicht bei einem Bodenaustausch z.B. im Straßenbau
Geovlies als Trennschicht beim Auffüllen und Überschütten von Mulden
Geovlies als Trennschicht beim Auffüllen und Überschütten von Mulden
Geovlies als Trennschicht zur Umhüllung eines Schüttkörpers
Geovlies als Trennschicht zur Umhüllung eines Schüttkörpers
Geovlies als Trennschicht unter einem Damm z.B. im Straßen- und Bahndammbau
Geovlies als Trennschicht unter einem Damm z.B. im Straßen- und Bahndammbau
Wiederherstellung einer geschädigten Böschung durch eine mit einem Geovlies umhüllte Steinplombe
Wiederherstellung einer geschädigten Böschung durch eine mit einem Geovlies umhüllte Steinplombe
Geovlies als Trennschicht bei einem zum Untergrund nicht filterstabilen Frostschutzmaterial
Geovlies als Trennschicht bei einem zum Untergrund nicht filterstabilen Frostschutzmaterial
Geovlies zum Trennen von groben und feinem Schüttmaterial bei Sandwichbauweise und gleichzeitig Verhinderung des Ausfließens von feinkörnigen Lagen
Geovlies zum Trennen von groben und feinem Schüttmaterial bei Sandwichbauweise und gleichzeitig Verhinderung des Ausfließens von feinkörnigen Lagen
Fundamentierung von befestigten Bauwerken
Fundamentierung von befestigten Bauwerken

 

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Erosionsschutzgitter

Erosionsschutzgitter

Erosionsschutzgitter XX
Erosionsschutzgitter XX

Unsere Erosionsschutzgitter werden ausschließlich aus nachwachsenden und unbehandelten Rohstoffen wie Jute, Baumwolle oder Kokos hergestellt. Dabei übernimmt je nach Wunsch eine einfach gewebte oder eine stabil gewirkte Gitterstruktur die Schutzfunktion vor der Bodenabtragung. Standardmäßig liefern wir für die Sicherung von ebenen bis leicht geneigten Flächen mit geringer bis mittlerer Erosionsgefahr Erosionsschutzgitter mit einem Flächengewicht von 180 g/m2 bis 900 g/m2 in unterschiedlichen Breiten und Längen.

Bei dem Einsatz von Jute- und Baumwollfasern mit einem relativ niedrigen Ligningehalt ist der natürliche und vollständige Abbau des Gitters bei normalen Rahmenbedingungen hinsichtlich Temperatur, Feuchtigkeit und Nährstoffangebot in bis zu 2 Jahren abgeschlossen. Unsere Jute- und Baumwollerosionsschutzgitter stellen daher eine kurzfristige und wenig belastbare Sicherung für ebene bis leicht geneigte Flächen mit einer schnell zu erwartenden natürlichen Entwicklung der Vegetation dar. Die Dauerhaftigkeit der Sicherung kann durch den Einsatz unserer Erosionsschutzgitter auf Kokosfaserbasis um bis zu 3 Jahre auf insgesamt 5 Jahre verlängert werden. Diese Gitter können daher auf leicht geneigten Flächen bei geringer bis mittlerer Erosionsgefahr eingesetzt werden. Für höhere Erosionsgefahren können Erosionsschutzmatten eingesetzt werden. Eine Planungshilfe mit entsprechenden Berechnungsgrundlagen zur Ermittlung der Erosionsgefahr ist unter Downloads hinterlegt.

Bitte unbedingt beachten: Die innere sowie äußere Standsicherheit der Böschung ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Verwendung unserer Erosionsschutzgitter!


Eigenschaften

Eigenschaften

Unsere Erosionsschutzgitter

  • sind für gering erosionsgefährdete Flächen und Böschungen ausgelegt,
  • bestehen vollständig aus nachwachsenden und unbehandelten Rohstoffen,
  • sind dadurch zu 100% biologisch abbaubar,
  • können einfach verarbeitet und
  • mit unserem Erdnägeln (Zubehör) fixiert werden.

Technische Daten

Technische Daten

Unsere Erosionsschutzgitter sind standardmäßig mit

  • einem Flächengewicht zwischen 180 g/m² bis 900 g/m²,
  • einer Maschenweite zwischen 5 mm bis 30 mm sowie
  • aus Baumwolle, Jute oder Kokos
  • in der Breite zwischen 1,20 m bis 2,00 m und in einer Länge zwischen 50 m bis 300 m lieferbar.

Weitere Technische Daten sowie Artikel-Nr. entnehmen sie bitte unserem Prospekt Erosionsschutzgitter unter Download.

Für spezielle Einsatzfälle konstruieren und fertigen wir Ihnen gesonderte Erosionsschutzgitter. Nach Ihren Anforderungen stellen wir

  • die Materialzusammenstellung,
  • die Materialstärke,
  • die Rollenabmaße (Breite und Länge) und
  • den Maschenabstand (Gitterabstände) ein.

Beschreiben Sie uns hier Ihren Einsatzfall!

Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung (gegebenenfalls auch bei Ihnen vor Ort) und werden im Rahmen der technischen Möglichkeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Anwendungsbeispiele

Anwendungsbeispiele

Die Einsatzgebiete für Erosionsschutzgitter sind sehr vielfältig. Im Folgenden sind einige wenige Anwendungsbeispiele näher erläutert.

Verkehrswegebau

Im Verkehrswegebau steht die schnelle Böschungssicherung mit einem hohen ästhetischen Wert an erster Stelle bei einer Begrünung. Der Böschungswinkel, die Heterogenität des Böschungsmateriales, die Belastung durch Tausalze und Abgase, extreme mikroklimatische Schwankungen vor allem bei Südböschungen sind spezielle Anforderungen an die Begrünung.

Deponien

Bei Deponien müssen Hausmülldeponien mit Ausgasungen, Industriedeponien für Rest- und Abfallstoffe ohne Ausgasungen und Flächen zur Deponierung von Schlämmen, Feinsanden und Aschen unterschieden werden. Hieraus ergeben sich unterschiedlichste Belastungen für die zu begrünende Flächen, die bei der Auswahl der Matten berücksichtigt werden müssen.

Industrieflächen

Industrieflächen zeichnen sich durch unterschiedlichste Historien aus ihrer Nutzung aus. Generell treten Probleme mit stark wechselnden Bodenverdichtungen, fehlendes Bodenleben, geringe Nährstoffspeicherfähigkeit, Nährstoffarmut auf. Hieraus ergeben sich unterschiedliche Ansprüche an die Erosionsschutz – und Begrünungsmatten.

Aride Gebiete

Begrünungsprobleme arider Gebiete werden vor allem durch einen akuten Wassermangel, durch das extreme Klima mit großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, durch eine Versalzungsgefahr und durch die Nährstoffarmut verbunden mit einer geringen Nährstoffspeicherfähigkeit verursacht. Nur speziell ausgestattete Begrünungsmatten in Verbindung mit einer Bewässerung können unter diesen Rahmenbedingungen eine Begrünung ermöglichen.

Zubehör

Zubehör

Erdnägel 20 - 30 cm
Erdnägel 20 – 30 cm

Die Sicherung von Erosionsschutzgittern, Erosionsschutz- und Begrünungsmatten sowie von Uferbefestigungsmatten erfolgt mit Hilfe von Erdnägeln. Wir empfehlen bei schweren Böden Erdnägel mit 20-30 cm Länge und bei lockeren oder sandigen Böden Erdnägel mit mindestens 30-40 cm Länge zu verwenden. Für eine gesamtheitlich ökologische Bauweise stehen spezielle Erdnägel aus Holz zur Verfügung. Zur sicheren Fixierung sollten je Quadratmeter 3-4 Erdnägel eingesetzt werden.


Artikel-Nr. Artikel Kurztext Länge Mengeneinheit
G-EN-20/30 Erdnagel kurz 20-30 cm Stück
G-EN-30/40 Erdnagel lang 30-40 cm Stück
G-EN-23-H Erdnagel aus Holz ca. 23 cm Stück

 

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Erosionsschutz- und Begrünungsmatte

Erosionsschutz- und Begrünungsmatte

Begrünungsmatte XX
Begrünungsmatte XX

Unsere Erosionsschutz- und Begrünungsmatten werden auf Basis nachwachsender Rohstoffe aus einem gewebten bzw. gewirkten Trägermaterial sowie aus einem Füll- und Mulchstoff bestehend aus Strohhäckseln und Kokosfasern hergestellt. Zusätzliche Kunststoffnetze verstärken die geschlossene Mattenstruktur weiter und gewährleisten dadurch selbst für Steilböschungen einen hervorragenden Erosionsschutz.

Unsere Begrünungsmatten enthalten für eine schnelle und unkomplizierte Begrünung zusätzlich Saatgut sowie auf Wunsch Dünger, Absorber und weitere Zusätze zur Neutralisation des Bodens bzw. zur Bindung von Umweltgiften. Mit Hilfe von durchwurzelbaren Kunststoffvliesen oder Trägerpapieren werden die eingelagerten Zusatzstoffe vor dem Abtrag durch Wind, Wasser und Tiere sowie vor Temperaturschwankungen geschützt. Zusätzlich dient ein eingebrachter Mulchstoff als Nährstoff- und Wasserspeicher (Absorber) für die entstehende Vegetation.

Bitte unbedingt beachten: Die innere sowie äußere Standsicherheit der Böschung ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Verwendung unserer Erosionsschutz- und Begrünungsmatten!


Eigenschaften

Eigenschaften

Unsere Erosionsschutz- und Begrünungsmatten

  • sind für schwach bis stark erosionsgefährdete Flächen und Böschungen ausgelegt,
  • bestehen fast vollständig aus nachwachsenden und unbehandelten Rohstoffen,
  • können einfach verarbeitet und
  • mit unserem Erdnägeln (Zubehör) fixiert werden.

Technische Daten

Technische Daten

Unsere Erosionsschutz- und Begrünungsmatten sind standardmäßig mit

  • einem Flächengewicht zwischen 400 g/m² bis 1000 g/m²,
  • aus einem Polypropylen-Netz oder Jute-Netz,
  • mit und ohne Saatgut sowie
  • in einer Breite von 2,40 m und in einer Länge von 42 m lieferbar.

Weitere Technische Daten sowie Artikel-Nr. entnehmen sie bitte unserem Prospekt Erosionsschutz- und Begrünungsmatte unter Download.

Für spezielle Einsatzfälle konstruieren und fertigen wir Ihnen gesonderte Erosionsschutz- und Begrünungsmatten. Nach Ihren Anforderungen stellen wir

  • die Materialzusammenstellung,
  • die Materialstärke ein.

Beschreiben Sie uns hier Ihren Einsatzfall!

Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung (gegebenenfalls auch bei Ihnen vor Ort) und werden im Rahmen der technischen Möglichkeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Anwendungsbeispiele

Anwendungsbeispiele

Die Einsatzgebiete für Erosionsschutz- und Begrünungsmatten sind sehr vielfältig. Im Folgenden sind einige verschiedene Anwendungsbeispiele näher erläutert.

Verkehrswegebau

Im Verkehrswegebau steht die schnelle Böschungssicherung mit einem hohen ästhetischen Wert an erster Stelle bei einer Begrünung. Der Böschungswinkel, die Heterogenität des Böschungsmateriales, die Belastung durch Tausalze und Abgase, extreme mikroklimatische Schwankungen vor allem bei Südböschungen sind spezielle Anforderungen an die Begrünung.

Steilböschungen im Landschaftsbau

An eine Begrünung von Steilböschungen im Landschaftsbau können die vielfältigsten Anforderungen hinsichtlich Böschungswinkel und Länge, Nährstoffangebot, chemische Belastungen gestellt werden, die durch die Auswahl der entsprechenden Matte erfüllt werden. Beispielsweise können gesonderte Matten auch zur Sanierung von Großgehölzen im Wurzelbereich eingesetzt werden.

Bergbaunachfolgelandschaften

Bergbaunachfolgelandschaften zeichnen sich häufig durch einen fehlenden Mutterboden, große Böschungswinkel, chemische Belastungen und infolge ihres Profils und der grobkörnigen Aufhaldung durch ein geringes Wasserangebot aus. Ziel ist es, diese Flächen zu renaturisieren und die begrünte Fläche gut in das Landschaftsbild einzupassen.

Geotextilbewehrte Steilböschungen

Geotextilbewehrte Steilböschungen stellen eine ökologische und wirtschaftliche Alternative zu traditionellen Bauweisen mit z.B. Stahlbetonmauern, Spundwänden oder Betonelementen dar. Neben der Ästhetik dient die Begrünung dem Schutz, der zur Bewehrung eingesetzten Bewehrungsgewirken (Geokunststoffen), vor UV-Strahlung.

Lärmschutzwälle

Lärmschutzwälle können u.a. mit Hilfe von Geotextilien begrünbar erstellt werden. Ein hoher ästhetischer Wert der Begrünung verbunden mit dem Schutz der Geokunststoffe vor UV-Strahlung stehen hierbei an erster Stelle. Bei der Auswahl der Begrünungsmatten muss vor allem das geringe Wasserangebot berücksichtigt werden.

Deponien

Bei Deponien müssen Hausmülldeponien mit Ausgasungen, Industriedeponien für Rest- und Abfallstoffe ohne Ausgasungen und Flächen zur Deponierung von Schlämmen, Feinsanden und Aschen unterschieden werden. Hieraus ergeben sich unterschiedlichste Belastungen für die zu begrünende Flächen, die bei der Auswahl der Matten berücksichtigt werden müssen.

Industrieflächen

Industrieflächen zeichnen sich durch unterschiedlichste Historien aus ihrer Nutzung aus. Generell treten Probleme mit stark wechselnden Bodenverdichtungen, fehlendes Bodenleben, geringe Nährstoffspeicherfähigkeit, Nährstoffarmut auf. Hieraus ergeben sich unterschiedliche Ansprüche an die Erosionsschutz – und Begrünungsmatten.

Gebirgshänge

Gebirgshänge müssen vor allem bei Ausfall der natürlichen Begrünung durch Umweltverschmutzung oder Nutzung (z.B. Freizeit und Industrie) vor Erosionen durch eine neue Begrünung geschützt werden. Erschwerend für eine erfolgreiche Begrünung sind die klimatischen Verhältnisse im Hochgebirge, eventuell saure Böden, geringer Nährstoffgehalt, fehlender Mutterboden und felsiger Untergrund zu berücksichtigen.

Aride Gebiete

Begrünungsprobleme arider Gebiete werden vor allem durch einen akuten Wassermangel, durch das extreme Klima mit großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, durch eine Versalzungsgefahr und durch die Nährstoffarmut verbunden mit einer geringen Nährstoffspeicherfähigkeit verursacht. Nur speziell ausgestattete Begrünungsmatten in Verbindung mit einer Bewässerung können unter diesen Rahmenbedingungen eine Begrünung ermöglichen.

Zubehör

Zubehör

Erdnägel 20 - 30 cm
Erdnägel 20 – 30 cm

Die Sicherung von Erosionsschutzgittern, Erosionsschutz- und Begrünungsmatten sowie von Uferbefestigungsmatten erfolgt mit Hilfe von Erdnägeln. Wir empfehlen bei schweren Böden Erdnägel mit 20-30 cm Länge und bei lockeren oder sandigen Böden Erdnägel mit mindestens 30-40 cm Länge zu verwenden. Für eine gesamtheitlich ökologische Bauweise stehen spezielle Erdnägel aus Holz zur Verfügung. Zur sicheren Fixierung sollten je Quadratmeter 3-4 Erdnägel eingesetzt werden.


Artikel-Nr. Artikel Kurztext Länge Mengeneinheit
G-EN-20/30 Erdnagel kurz 20-30 cm Stück
G-EN-30/40 Erdnagel lang 30-40 cm Stück
G-EN-23-H Erdnagel aus Holz ca. 23 cm Stück

 

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