ÖKO – Erd- und Grundbau

Erosionsschutzgitter

Erosionsschutzgitter

Erosionsschutzgitter XX
Erosionsschutzgitter XX

Unsere Erosionsschutzgitter werden ausschließlich aus nachwachsenden und unbehandelten Rohstoffen wie Jute, Baumwolle oder Kokos hergestellt. Dabei übernimmt je nach Wunsch eine einfach gewebte oder eine stabil gewirkte Gitterstruktur die Schutzfunktion vor der Bodenabtragung. Standardmäßig liefern wir für die Sicherung von ebenen bis leicht geneigten Flächen mit geringer bis mittlerer Erosionsgefahr Erosionsschutzgitter mit einem Flächengewicht von 180 g/m2 bis 900 g/m2 in unterschiedlichen Breiten und Längen.

Bei dem Einsatz von Jute- und Baumwollfasern mit einem relativ niedrigen Ligningehalt ist der natürliche und vollständige Abbau des Gitters bei normalen Rahmenbedingungen hinsichtlich Temperatur, Feuchtigkeit und Nährstoffangebot in bis zu 2 Jahren abgeschlossen. Unsere Jute- und Baumwollerosionsschutzgitter stellen daher eine kurzfristige und wenig belastbare Sicherung für ebene bis leicht geneigte Flächen mit einer schnell zu erwartenden natürlichen Entwicklung der Vegetation dar. Die Dauerhaftigkeit der Sicherung kann durch den Einsatz unserer Erosionsschutzgitter auf Kokosfaserbasis um bis zu 3 Jahre auf insgesamt 5 Jahre verlängert werden. Diese Gitter können daher auf leicht geneigten Flächen bei geringer bis mittlerer Erosionsgefahr eingesetzt werden. Für höhere Erosionsgefahren können Erosionsschutzmatten eingesetzt werden. Eine Planungshilfe mit entsprechenden Berechnungsgrundlagen zur Ermittlung der Erosionsgefahr ist unter Downloads hinterlegt.

Bitte unbedingt beachten: Die innere sowie äußere Standsicherheit der Böschung ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Verwendung unserer Erosionsschutzgitter!


Eigenschaften

Eigenschaften

Unsere Erosionsschutzgitter

  • sind für gering erosionsgefährdete Flächen und Böschungen ausgelegt,
  • bestehen vollständig aus nachwachsenden und unbehandelten Rohstoffen,
  • sind dadurch zu 100% biologisch abbaubar,
  • können einfach verarbeitet und
  • mit unserem Erdnägeln (Zubehör) fixiert werden.

Technische Daten

Technische Daten

Unsere Erosionsschutzgitter sind standardmäßig mit

  • einem Flächengewicht zwischen 180 g/m² bis 900 g/m²,
  • einer Maschenweite zwischen 5 mm bis 30 mm sowie
  • aus Baumwolle, Jute oder Kokos
  • in der Breite zwischen 1,20 m bis 2,00 m und in einer Länge zwischen 50 m bis 300 m lieferbar.

Weitere Technische Daten sowie Artikel-Nr. entnehmen sie bitte unserem Prospekt Erosionsschutzgitter unter Download.

Für spezielle Einsatzfälle konstruieren und fertigen wir Ihnen gesonderte Erosionsschutzgitter. Nach Ihren Anforderungen stellen wir

  • die Materialzusammenstellung,
  • die Materialstärke,
  • die Rollenabmaße (Breite und Länge) und
  • den Maschenabstand (Gitterabstände) ein.

Beschreiben Sie uns hier Ihren Einsatzfall!

Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung (gegebenenfalls auch bei Ihnen vor Ort) und werden im Rahmen der technischen Möglichkeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Anwendungsbeispiele

Anwendungsbeispiele

Die Einsatzgebiete für Erosionsschutzgitter sind sehr vielfältig. Im Folgenden sind einige wenige Anwendungsbeispiele näher erläutert.

Verkehrswegebau

Im Verkehrswegebau steht die schnelle Böschungssicherung mit einem hohen ästhetischen Wert an erster Stelle bei einer Begrünung. Der Böschungswinkel, die Heterogenität des Böschungsmateriales, die Belastung durch Tausalze und Abgase, extreme mikroklimatische Schwankungen vor allem bei Südböschungen sind spezielle Anforderungen an die Begrünung.

Deponien

Bei Deponien müssen Hausmülldeponien mit Ausgasungen, Industriedeponien für Rest- und Abfallstoffe ohne Ausgasungen und Flächen zur Deponierung von Schlämmen, Feinsanden und Aschen unterschieden werden. Hieraus ergeben sich unterschiedlichste Belastungen für die zu begrünende Flächen, die bei der Auswahl der Matten berücksichtigt werden müssen.

Industrieflächen

Industrieflächen zeichnen sich durch unterschiedlichste Historien aus ihrer Nutzung aus. Generell treten Probleme mit stark wechselnden Bodenverdichtungen, fehlendes Bodenleben, geringe Nährstoffspeicherfähigkeit, Nährstoffarmut auf. Hieraus ergeben sich unterschiedliche Ansprüche an die Erosionsschutz – und Begrünungsmatten.

Aride Gebiete

Begrünungsprobleme arider Gebiete werden vor allem durch einen akuten Wassermangel, durch das extreme Klima mit großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, durch eine Versalzungsgefahr und durch die Nährstoffarmut verbunden mit einer geringen Nährstoffspeicherfähigkeit verursacht. Nur speziell ausgestattete Begrünungsmatten in Verbindung mit einer Bewässerung können unter diesen Rahmenbedingungen eine Begrünung ermöglichen.

Zubehör

Zubehör

Erdnägel 20 - 30 cm
Erdnägel 20 – 30 cm

Die Sicherung von Erosionsschutzgittern, Erosionsschutz- und Begrünungsmatten sowie von Uferbefestigungsmatten erfolgt mit Hilfe von Erdnägeln. Wir empfehlen bei schweren Böden Erdnägel mit 20-30 cm Länge und bei lockeren oder sandigen Böden Erdnägel mit mindestens 30-40 cm Länge zu verwenden. Für eine gesamtheitlich ökologische Bauweise stehen spezielle Erdnägel aus Holz zur Verfügung. Zur sicheren Fixierung sollten je Quadratmeter 3-4 Erdnägel eingesetzt werden.


Artikel-Nr. Artikel Kurztext Länge Mengeneinheit
G-EN-20/30 Erdnagel kurz 20-30 cm Stück
G-EN-30/40 Erdnagel lang 30-40 cm Stück
G-EN-23-H Erdnagel aus Holz ca. 23 cm Stück

 

Download

Erosionsschutz- und Begrünungsmatte

Erosionsschutz- und Begrünungsmatte

Begrünungsmatte XX
Begrünungsmatte XX

Unsere Erosionsschutz- und Begrünungsmatten werden auf Basis nachwachsender Rohstoffe aus einem gewebten bzw. gewirkten Trägermaterial sowie aus einem Füll- und Mulchstoff bestehend aus Strohhäckseln und Kokosfasern hergestellt. Zusätzliche Kunststoffnetze verstärken die geschlossene Mattenstruktur weiter und gewährleisten dadurch selbst für Steilböschungen einen hervorragenden Erosionsschutz.

Unsere Begrünungsmatten enthalten für eine schnelle und unkomplizierte Begrünung zusätzlich Saatgut sowie auf Wunsch Dünger, Absorber und weitere Zusätze zur Neutralisation des Bodens bzw. zur Bindung von Umweltgiften. Mit Hilfe von durchwurzelbaren Kunststoffvliesen oder Trägerpapieren werden die eingelagerten Zusatzstoffe vor dem Abtrag durch Wind, Wasser und Tiere sowie vor Temperaturschwankungen geschützt. Zusätzlich dient ein eingebrachter Mulchstoff als Nährstoff- und Wasserspeicher (Absorber) für die entstehende Vegetation.

Bitte unbedingt beachten: Die innere sowie äußere Standsicherheit der Böschung ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Verwendung unserer Erosionsschutz- und Begrünungsmatten!


Eigenschaften

Eigenschaften

Unsere Erosionsschutz- und Begrünungsmatten

  • sind für schwach bis stark erosionsgefährdete Flächen und Böschungen ausgelegt,
  • bestehen fast vollständig aus nachwachsenden und unbehandelten Rohstoffen,
  • können einfach verarbeitet und
  • mit unserem Erdnägeln (Zubehör) fixiert werden.

Technische Daten

Technische Daten

Unsere Erosionsschutz- und Begrünungsmatten sind standardmäßig mit

  • einem Flächengewicht zwischen 400 g/m² bis 1000 g/m²,
  • aus einem Polypropylen-Netz oder Jute-Netz,
  • mit und ohne Saatgut sowie
  • in einer Breite von 2,40 m und in einer Länge von 42 m lieferbar.

Weitere Technische Daten sowie Artikel-Nr. entnehmen sie bitte unserem Prospekt Erosionsschutz- und Begrünungsmatte unter Download.

Für spezielle Einsatzfälle konstruieren und fertigen wir Ihnen gesonderte Erosionsschutz- und Begrünungsmatten. Nach Ihren Anforderungen stellen wir

  • die Materialzusammenstellung,
  • die Materialstärke ein.

Beschreiben Sie uns hier Ihren Einsatzfall!

Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung (gegebenenfalls auch bei Ihnen vor Ort) und werden im Rahmen der technischen Möglichkeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Anwendungsbeispiele

Anwendungsbeispiele

Die Einsatzgebiete für Erosionsschutz- und Begrünungsmatten sind sehr vielfältig. Im Folgenden sind einige verschiedene Anwendungsbeispiele näher erläutert.

Verkehrswegebau

Im Verkehrswegebau steht die schnelle Böschungssicherung mit einem hohen ästhetischen Wert an erster Stelle bei einer Begrünung. Der Böschungswinkel, die Heterogenität des Böschungsmateriales, die Belastung durch Tausalze und Abgase, extreme mikroklimatische Schwankungen vor allem bei Südböschungen sind spezielle Anforderungen an die Begrünung.

Steilböschungen im Landschaftsbau

An eine Begrünung von Steilböschungen im Landschaftsbau können die vielfältigsten Anforderungen hinsichtlich Böschungswinkel und Länge, Nährstoffangebot, chemische Belastungen gestellt werden, die durch die Auswahl der entsprechenden Matte erfüllt werden. Beispielsweise können gesonderte Matten auch zur Sanierung von Großgehölzen im Wurzelbereich eingesetzt werden.

Bergbaunachfolgelandschaften

Bergbaunachfolgelandschaften zeichnen sich häufig durch einen fehlenden Mutterboden, große Böschungswinkel, chemische Belastungen und infolge ihres Profils und der grobkörnigen Aufhaldung durch ein geringes Wasserangebot aus. Ziel ist es, diese Flächen zu renaturisieren und die begrünte Fläche gut in das Landschaftsbild einzupassen.

Geotextilbewehrte Steilböschungen

Geotextilbewehrte Steilböschungen stellen eine ökologische und wirtschaftliche Alternative zu traditionellen Bauweisen mit z.B. Stahlbetonmauern, Spundwänden oder Betonelementen dar. Neben der Ästhetik dient die Begrünung dem Schutz, der zur Bewehrung eingesetzten Bewehrungsgewirken (Geokunststoffen), vor UV-Strahlung.

Lärmschutzwälle

Lärmschutzwälle können u.a. mit Hilfe von Geotextilien begrünbar erstellt werden. Ein hoher ästhetischer Wert der Begrünung verbunden mit dem Schutz der Geokunststoffe vor UV-Strahlung stehen hierbei an erster Stelle. Bei der Auswahl der Begrünungsmatten muss vor allem das geringe Wasserangebot berücksichtigt werden.

Deponien

Bei Deponien müssen Hausmülldeponien mit Ausgasungen, Industriedeponien für Rest- und Abfallstoffe ohne Ausgasungen und Flächen zur Deponierung von Schlämmen, Feinsanden und Aschen unterschieden werden. Hieraus ergeben sich unterschiedlichste Belastungen für die zu begrünende Flächen, die bei der Auswahl der Matten berücksichtigt werden müssen.

Industrieflächen

Industrieflächen zeichnen sich durch unterschiedlichste Historien aus ihrer Nutzung aus. Generell treten Probleme mit stark wechselnden Bodenverdichtungen, fehlendes Bodenleben, geringe Nährstoffspeicherfähigkeit, Nährstoffarmut auf. Hieraus ergeben sich unterschiedliche Ansprüche an die Erosionsschutz – und Begrünungsmatten.

Gebirgshänge

Gebirgshänge müssen vor allem bei Ausfall der natürlichen Begrünung durch Umweltverschmutzung oder Nutzung (z.B. Freizeit und Industrie) vor Erosionen durch eine neue Begrünung geschützt werden. Erschwerend für eine erfolgreiche Begrünung sind die klimatischen Verhältnisse im Hochgebirge, eventuell saure Böden, geringer Nährstoffgehalt, fehlender Mutterboden und felsiger Untergrund zu berücksichtigen.

Aride Gebiete

Begrünungsprobleme arider Gebiete werden vor allem durch einen akuten Wassermangel, durch das extreme Klima mit großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, durch eine Versalzungsgefahr und durch die Nährstoffarmut verbunden mit einer geringen Nährstoffspeicherfähigkeit verursacht. Nur speziell ausgestattete Begrünungsmatten in Verbindung mit einer Bewässerung können unter diesen Rahmenbedingungen eine Begrünung ermöglichen.

Zubehör

Zubehör

Erdnägel 20 - 30 cm
Erdnägel 20 – 30 cm

Die Sicherung von Erosionsschutzgittern, Erosionsschutz- und Begrünungsmatten sowie von Uferbefestigungsmatten erfolgt mit Hilfe von Erdnägeln. Wir empfehlen bei schweren Böden Erdnägel mit 20-30 cm Länge und bei lockeren oder sandigen Böden Erdnägel mit mindestens 30-40 cm Länge zu verwenden. Für eine gesamtheitlich ökologische Bauweise stehen spezielle Erdnägel aus Holz zur Verfügung. Zur sicheren Fixierung sollten je Quadratmeter 3-4 Erdnägel eingesetzt werden.


Artikel-Nr. Artikel Kurztext Länge Mengeneinheit
G-EN-20/30 Erdnagel kurz 20-30 cm Stück
G-EN-30/40 Erdnagel lang 30-40 cm Stück
G-EN-23-H Erdnagel aus Holz ca. 23 cm Stück

 

Download